Zum Reformationsjahr 2017, in dem sich viele christliche Kirchen an ihre Ursprünge, ihre Wege und Umwege und auch an ihre Ziele und Vorhaben erinnern, initiiert der Christinnenrat ein internetbasiertes ökumenisches Projekt aus der Perspektive von Frauen.

Mit dem Motto „Reformation ist überall″ sind Frauen eingeladen, in Anlehnung an den Thesenanschlag Martin Luthers ein Foto von sich alleine, zu zweit oder einer Frauengruppe vor einer Kirchentüre einzusenden. Auf einem Plakat wird der Halbsatz vervollständigt: „Eine frauengerechte Kirche ist für uns, wenn…″.

Vor dem Hintergrund der vielen unterschiedlichen Veranstaltungen und Großprojekte, die sich auf die historisch bedeutsamen Orte des Reformationsgeschehens konzentrieren, möchte dieses Projekt zu der Sichtweise beitragen, dass letztlich jede Kirche immer wieder neu der Reform bedürftig ist. Da die Perspektive von Frauen in den verschiedenen christlichen Kirchen immer wieder zu wenig beachtet wurde und wird, möchte dieses Projekt eine unverzichtbare Perspektive deutlich machen und mit dieser einen Beitrag leisten.

Die Schirmfrau des Projektes ist die Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD) für das Reformationsjubiläum 2017 Professorin Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann.

>>> zur Projektseite „Reformation ist überall - FrauenPerspektiven″

 

 

Katholikentag 2016

2016 Katholikentag in Leipzig

Am Samstag 28. Mai, 18.00 Uhr lud der Christinnenrat zum Ökumenischen Frauengottesdienst in die Propstei-Kirche in Leipzig ein. Das Thema „Seht da, die Frauen!“ griff zum einen das Leitwort des Katholikentages auf, zum anderen nahm es Bezug auf die Bibelstelle, die im Zentrum des Gottesdienstes stand und in der (mindestens) zwei Frauen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen Jesus begegnen (Markus 5, 21-42).
In der Geschichte schenkt und ermöglicht Jesus Frauen neues Leben – auch heute machen Frauen sowohl die Erfahrung von Erschöpfung, Verzweiflung und fehlenden Perspektiven als auch die Erfahrung, dass neue Kraft geschenkt wird und neue Wege möglich sind.

Der Ökumenische Schöpfungstag wurde beim 2. Ökumenischen Kirchentag in München 2010 von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) ausgerufen und lehnt sich an eine Tradition der Orthodoxen Kirchen an, in besonderer Weise Gottes gute Schöpfung zu preisen und auch zu bewahren. Der Schöpfungstag soll nach Möglichkeit am ersten Freitag im September gefeiert werden. Darüber hinaus ist es aber auch möglich, ihn an einem anderen Tag im Rahmen der Schöpfungszeit zu begehen, die vom 1. September bis zum 4. Oktober andauert.

Der Christinnenrat hat diese ökumenische Initiative aufgegriffen und lädt die Mitgliedsorganisationen ein, in ökumenischer Verbundenheit den Gottesdienst zu feiern und mit dieser Aktion zu verknüpfen.

Zur Feier des Ökumenischen Schöpfungstages laden wir Sie ganz herzlich ein.

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird jedes Jahr vom 18. bis 25. Januar oder zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten gefeiert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK).

Der Christinnenrat setzt sich zur Aufgabe, den Zielen und Themen der Dekade "Überwindung von Gewalt" Nachdruck zu verleihen.

Alle Mitgliedsorganisationen des Christinnenrates arbeiten an den Themen der Dekade – auf unterschiedliche Weise, in jedem Falle aber aus Sicht von Frauen. Um die Erfahrungen und Sichtweisen der konfessionellen und ökumenischen Frauenorganisationen zu bündeln und Frauenorganisationen zu neuen ökumenischen Bündnissen zu vernetzen, fand eine Bundesweite Dekadekonferenz des Christinnenrates am 24./25. November 2006 in Würzburg statt. Die Dekadekonferenz ist ein Beitrag der Frauenökumene in Deutschland zum Prozess der 3. Europäischen Ökumenischen Versammlung in Sibiu/Rumänien 2007.

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